Der Blick auf das Wesentliche
Die Zeiten, in denen häufig die Uhr auf „5 vor 12“ stand, sind vorbei und erfolgreich überstanden. Tulln hat das hohe Tempo gehalten, an der Uhr gedreht und ist fit für die Zukunft. Dabei halten wir an dem bekannten Kurs „Trends setzen. Heimat bleiben“ fest.
Trotz des Rechnngshofberichtes nehmen wir bewusst für uns in Anspruch, dass wir eine Budgetkonsolidierung UND eine Lebensqualitätssteigerung erwirkt haben. Bei uns dreht sich ein ausgefeiltes Uhrwerk. Und am Ziffernblatt ist ein farbenfrohes, dynamisches und schönes Stadtbild. Vielleicht sehen wir das aus Routine nicht immer. Mir wird das unter anderem dann bewusst, wenn ich Emails oder Briefe von Besuchern lese, die von unserer Stadt schwärmen.
Wobei: Die letzten Jahre waren hart, eine wahre Hochzeit für alle, die sagten: „Das geht nicht und das schaffen wir nicht“. Unzählige Diskussionen mit ungewissem Ausgang waren zu führen. Schwere Maßnahmen waren erforderlich. Nur als Gemeinschaft mit dem konkreten Anliegen, gesetzte Ziele nicht vorzeitig aufzugeben, Rückschläge als Chance zu sehen und jeden Bürger ernst zu nehmen, konnten wir nachhaltig den Zeiger wieder gerade biegen und Tullns Status als eine Stadt, die Trends setzt, sichern.
Daher ist es mir ein sehr großes Anliegen, Danke zu sagen. Ein herzliches Dankeschön an alle, die für unser Tulln und unsere Katastralgemeinden arbeiten. Danke an alle, die sich für unsere Stadt engagieren und einen Beitrag dazu leisten, damit bei uns viel weiter geht. Danke an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Stadtamt und im Bauhof, an unsere Vereine, an unsere freiwilligen Feuerwehren sowie an Polizei und Rettung. Und nicht zuletzt ein herzliches Dankeschön an alle Bürgerinnen und Bürger. Das, was wir uns in den letzten Jahren gemeinsam erarbeitet haben, ist das Fundament, auf dem wir nun aufbauen.
Wenn ich auf das Jahr 2014 zurückblicke, dann sehe ich zukunftsweisende Projekte, die wir für unsere Stadt und die Menschen umgesetzt haben.
Denken wir an unseren neuen Stadtsaal mit dem klingenden und für Tulln so passenden Namen „Danubium“. Ein moderner Saal, von Privathand finanziert, der beste Voraussetzungen für unsere tollen Chöre, Theatergruppen sowie für die mehrfach ausgezeichneten Schüler der Musikschule bietet und wo sich die österreichische Kleinkunstelite die Türklinke in die Hand gibt.
Beim Blick auf das Jahr 2014 sehe ich als weiteres Highlight die Eröffnung unseres neuen Sport- und Familienbades „DonauSplash“. Aus einem in die Jahre gekommenen Hallenbad ist ein Ort zum Entspannen geworden, der die Freizeitqualität Tullns nachhaltig bereichert. Die Auslastungszahlen seit der Eröffnung übertreffen die Erwartungen: Über 19.000 Gäste konnten in etwas mehr zwei Monaten gezählt werden, an einem Sonntag waren es sogar über 500 – das ist sensationell.
Als drittes Schlüsselprojekt von 2014 führe ich den Bau der größten Messehalle Niederösterreichs hier in Tulln an: Im September war der Spatenstich und nur drei Monate später die Gleichenfeier. Die gesamte Modernisierungsoffensive unserer Messe kostet insgesamt 15 Mio. Euro. Eine derart hohe Investition war für uns vor fünf Jahren noch undenkbar, denn die Messe war damals noch schwer angeschlagen. Aber wir haben sie neu ausgerichtet und auf einem erfolgreichen Weg gebracht. Es war unser großer Einsatz, der uns eine außergewöhnlich hohe Förderung des Landes NÖ ermöglichte. Nicht weniger als 70 % der Investition, das sind 10,5 Millionen erhielten wir von den Ressorts von LH-STv. Mag. Wolfgang Sobotka und LR Dr. Petra Bohuslav.
Außerdem ist nun fix: In zwei bis drei Jahren für weiter angereiste Gäste der Messe, oder für Kongressteilnehmer am Campus sowie für alle anderen Touristen unserer Stadt die Türen des herbeigesehnten Hotels direkt im Zentrum. Wir haben für dieses enorm wichtige Tourismusprojekt im vergangenen Jahr lange Strecken zurückgelegt und nun fehlen uns nur noch ganz wenige Schritte.
Und das ist noch lange nicht alles:
• Unsere, das heißt die größte gemeindeeigene Photovoltaik-Anlage Österreichs sowie eine Reihe anderer Umweltaktivitäten, haben 2014 sehr hohe Beachtung gefunden. Wir sind aktuell Träger folgender Auszeichnung: Des österreichischen Bodenschutzpreises, des österreichischen Solarpreises sowie des europäischen Climatstars.
• Die Ökologie ist bedeutend, die Ökonomie selbstverständlich ebenso. Deshalb haben wir ein eigenes Unternehmensservice im Rathaus gegründet, das bestehende Betriebe und potentielle Investoren unterstützt. Sehr positive Resonanz erhielten zudem die Veranstaltung „Die Zukunft der Tullner Wirtschaft“ sowie jene Daten und Fakten die Harald Schinnerl vorhin genannt. Wobei ich eine Zahl wiederholen möchte: In Tulln befinden sich knapp 12.000 Arbeitsplätze, mehr als andere Bezirkshauptstädte Einwohner haben.
• Nächster Punkt: Der von uns initiierte Nachtbus zwischen Tulln und Wien verzeichnete 2014 einen Passagierrekord und wurde aufgrund einer Neuausschreibung für die Stadt sogar billiger.
• Eine große Bedeutung für die Gartenstadt Tulln hat die Garten Tulln. Es war mir daher ein große Freude, im Oktober gemeinsam mit LH-Stv. Wolfgang Sobotka zu informieren, dass die einzige rein ökologische Gartenschau Europas im Jahr 2018 nicht geschlossen – so wie ursprünglich geplant – sondern zu einer Dauereinrichtung wird.
• Egon Schiele bekam im Juni durch den Egon Schiele Pfad noch mehr Präsenz im Stadtbild und Experten diskutieren über den berühmtesten Sohn unserer Stadt erstmals im Rahmen eines Symposiums.
• Östlich der Schiele-Geburtswohnung wurde ein sehr lang gehegter Wunsch der Anrainer erfüllt: Nämlich die Errichtung der Lärmschutzwände entlang der Bahn im Langenlebarnerviertel. Und in Langenlebarn hat die ÖBB die überfällige Bahnhofssanierung begonnen.
Das waren nur einige der wichtigsten Projekte des 2014. Der wichtigste Begriff des Jahres 2014 heißt für mich: „Freie Finanzsspitze“. Die Freie Finanzspitze ist eine Kennzahl des ordentlichen Haushalts, die positiv sein muss, damit das Land NÖ erforderliche Kredite für große Projekte genehmigt. Diese Kennzahl war in den letzten Jahren negativ. Im Rechnungsabschluss 2014 wird sie erstmals wieder positiv sein (bereinigt um die Darlehen, die über Dritte finanziert werden). Das heißt: Unsere Möglichkeiten für neue Projekte, für noch mehr Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger, sind deutlich im Steigen. Wer möchte, ist herzlich eingeladen, unsere Rechnungsabschlüsse und Budgets im Internet nachzulesen.
Diese erfreulichen Zahlen wären ohne Sie, meine sehr geehrten Leserinnen und Leser , in dieser Form nicht möglich gewesen. Sie haben die Zeichen der Zeit erkannt und sind Ihren Politikern entgegengekommen. Sie alle haben Einsparungen und Einschränkungen mitgetragen und dadurch die Weichen für die Zukunft gestellt.
Gleichzeitig haben wir gemeindeintern strukturelle Maßnahmen – zum Beispiel am Bauhof, beim Energieeinkauf oder bei der Pflege der Kreisverkehre – durchgeführt. Diese Kostenoptimierungen werden auch in anderen Bereichen in den nächsten Jahren fortgesetzt.
Wer gute Arbeit für eine Stadtgemeinde wie Tulln leisten will, der muss sich für zwei Dinge gleichermaßen einsetzen: Für große, zukunftsweisende Projekte ebenso wie für die täglichen Sorgen der Menschen.
Politik wie ich sie verstehe, muss den Menschen auf Augenhöhe begegnen, sich Zeit zum Zuhören nehmen und so menschliche Lösungen schaffen.
Deshalb waren Vertreter aller Parteien gemeinsam mit mir an insgesamt 80 Abenden in der Stadtgemeinde unterwegs, um Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern im wahrsten Sinne des Wortes näher zu kommen. Dieses einzigartige Projekt habe ich an genau dieser Stelle vor einem Jahr angekündigt. Und jetzt – 12 Monate und 80 Bürgerabende später – sage ich Ihnen voller Überzeugung: Es hat sich gelohnt! Insgesamt wurden uns 1.800 Anregungen gegeben und viele konnten bereits positiv erledigt werden. Ich bedanke mich bei allen, die sich uns anvertraut haben.
Wir stehen am Beginn eines neuen Jahres. Ein Jahr, das Chancen für unsere Stadt mit sich bringt. Das Ziel, das wir uns gesteckt haben, das Ziel, das wir gemeinsam verfolgen, ist unverändert: Tulln soll eine Stadt sein, die Trends setzt. Und zugleich eine Stadt, die Heimat bleibt.
Viele im Land schauen auf uns und nicht wenige beneiden uns um unsere hohe Lebensqualität. Tulln ist eine dynamische Stadt, vielleicht sogar eine der dynamischsten in Niederösterreich. Umso wichtiger ist es, dass wir Entwicklungen früher erkennen und Chancen für unsere Stadt rascher nutzen. Das ist ein Zugang, den auch Edwin Pircher und Willi Stift erfolgreich einschlugen: Denn, dass wir voraus denken und oft schneller sind als andere, das hat unsere Stadt nach vorne gebracht. Tulln soll weiter eine Stadt sein, die Trends setzt. Dafür haben wir uns einiges vorgenommen, was ich jetzt gerne vorstelle.
• Neue, flexiblere, kleinräumige sowie zeit- und ortsungebundene Arbeitsformen sind auf dem Vormarsch. Wir wollen diesem Trend entsprechen und werden Gemeinschaftsbüros – insbesondere für die immer häufiger werdenden Einpersonenunternehmen - initiieren.
• Nächster Punkt: Der größte Konkurrent der traditionellen Handelsbetriebe ist das Internet. Wir sind Partner der Tullner Unternehmen und werden daher für diese eine E-commerce-Plattform schaffen. Wir stellen uns das als eine „virtuellen Fußgänger-Zone“ vor, in der Tullner Einzelhändler und Dienstleister ihre Online-Schaufenster dekorieren, wodurch die Kunden entweder das virtuelle oder das reale Geschäft besuchen.
• Dritter Punkt: Eine leistungsstarke Internetverbindung ist eine der zentralen Voraussetzungen für die Wirtschaft. Wir werden daran arbeiten, dass Tulln beim Breitbandausbau ganz vorne mit dabei ist.
• Auch die Förderung der Zukunftsbranche Biotechnologie wird weitergehen. Der Campus Tulln ist Frequenzbringer, Wirtschaftsfaktor mit einer Wertschöpfung von 27 Millionen Euro und gleichzeitig erstklassige Ausbildungs- und Arbeitsstätte direkt vor der Haustür.
• Neue, flexiblere Arbeitsformen verlangen umfassende Kinderbetreuungseinrichtungen – dies zeigt auch die laufende Aufstockung der Kindergarten- und Hortplätze in Tulln. Wir werden dieses Angebot noch weiter ausbauen.
• Smartphones sind in aller Hand. Wir bereiten daher die Entwicklung einer Tulln-App vor. Über diese sollen tagesaktuelle Informationen aus und über Tulln angeboten werden – von aktuellen Arzt-Ordinationszeiten über Veranstaltungen bis zu neuesten Nachrichten.
• Unter der Marke „TullnEnergie“ planen wir den Energiebedarf der gemeindeeigenen Betriebe und der Straßenbeleuchtung durch eine eigene Stromerzeugung mittelfristig zur Gänze abzudecken. Dazu wurde schon ganz konkret der Bau der nächsten Photovoltaik-Anlage um nicht weniger als 1,3 Millionen Euro im Budget vorgesehen.
• „Car-Sharing“ ist immer häufiger in aller Munde – also das zeitgebundene Mieten von Autos, statt dem individuellen Ankauf. Wir werden daher „Car Sharing“-Projekte, vor allem in der Startphase, initiieren und unterstützen.
• Mit den ÖBB ganz ist uns etwas Besonders gelungen. Es wird ab Dezember eine Bahnverbindung zwischen Stockerau und dem Bahnhof Tullnerfeld geben. Das ist zum einen sehr gut für den Handelsstandort Tulln und zum anderen ist uns zugesagt, dass dadurch die Anbindung von Tulln zu den Strecken der Westbahn deutlich verbessert wird. Ebenso begeistert bin ich davon, dass auf unser Drängen die ÖBB den Hauptbahnhof bereits ab 2016 um mehr als 25 Millionen Euro sanieren werden.
• Wir koordinieren auf Initiative vom „Wilden Gärtner“ Xandl Schmidhammer 2015 erstmals die gartenFESTWOCHENtulln. Daher werden sich im Juli öffentliche aber auch private Gärten für garten- und kunstinteressierte Gäste öffnen.
„Trends setzen“, ist die eine Seite, lassen Sie mich nun zur anderen Seite kommen, nämlich zu „Heimat bleiben“. Denn es muss stets auch darum gehen, dass unsere Stadt ein guter Platz zum Leben für uns alle bleibt. Überschaubar und persönlich. Ein Ort, an dem wir gerne zu Hause sind. Ein Ort, an dem Gemeinschaft und Miteinander nicht nur groß geschrieben, sondern unterstützt und gefördert werden. Deshalb haben wir uns selbstverständlich auch in diesem Bereich viel vorgenommen:
• Wie Sie wissen, trete ich massiv für das Miteinander anstatt des Nebeneinders in unserer Stadt ein. Ich bin davon überzeugt, dass ein zu rasches Bevölkerungswachstum die sozialen Strukturen unserer Stadtgemeinde negativ beeinflusst. Mein Weg ist nach wie vor einer für Zuzug nach Möglichkeit und nicht alle Möglichkeiten für den Zuzug. Ich habe vor fünf Jahren an dieser Stelle angekündigt, dass außerhalb des Komponistenviertels keine Ackerflächen in Bauland umgewidmet wird. So ist es auch geschehen. Zudem wurden mehrere großvolumige Bauprojekte – zum Beispiel in der Wilhelmstraße, am Zeiselweg, in der Langenlebarner Straße und in der Schießstattgasse – im Rahmen unserer Möglichkeiten gestoppt. Selbstverständlich bin ich nicht für die radikale Einstellung des Wohnbaus, allerdings soll in Zukunft stärker darauf geachtet werden, dass jene zum Zug kommen, die hier aufgewachsen sind.
• Das nächste Projekt ist eine neue Sportanlage. Mit sechs Millionen Euro ist es finanziell vermutlich das größte der kommenden Jahre. Konkrete Planungen gibt es im Moment weder zu Standort noch zur Funktionalität bzw. Größe, aber im Jahr 2015 geht es mit den erforderlichen Expertisen bzw. Studien los.
• Wir haben beliebte Museen in Tulln – im Angebot derzeit aber nicht vorhanden ist ein Heimatmuseum. Dieses ist auf eine äußerst innovative Art angedacht: In einem virtuellen Heimatmuseum werden die zahlreich vorhandenen Objekte präsentiert, das Museum kommt somit zum Besucher und nicht umgekehrt. Zusätzlich werden jährliche reale Sonderausstellungen gezeigt. Parallel dazu wird die „Geschichte der Stadt Tulln“ neu aufgearbeitet, um die neuen Erkenntnisse z.B. der jüngsten Ausgrabungen in Buchform und im virtuellen Heimatmuseum zu präsentieren.
• Die Tullner Donaulände ist die attraktivste Österreichs und diese soll nun noch lebenswerter werden. Zum Beispiel durch Stege in die Donau oder durch Outdoor-Möbel in den Rasenflächen, zum entspannten Genießen der Natur oder der Sonne. Genauso möglich wäre ein Bereich für Staffeleien für Künstler oder jene, die es noch werden wollen.
• Unser kulturelles Erbe stärkt unser Heimatbewusstsein und lässt unsere Geschichte immer präsent sein. Wir werden daher mehrere Denkmäler restaurieren: Die Mariensäule am Rathausplatz, die Stadtmauer, die Kapelle in Staasdorf. Und selbstverständlich werden wir den Verein „Rettet den Karner“ bei seinen vorbildlichen Aktivitäten sehr stark unterstützten.
• Im Februar geht das neue Brunnenfeld III nördlich der Donau, in der Au, in Betrieb. Damit ist die Trinkwasserversorgung auf Jahrzehnte gesichert. Aber nicht nur in Quantität sondern auch in Qualität. Unser Wassersicherheitsplan hat sich erst in den letzten Tagen als optimal bewiesen, als Verunreinigungen im Grundwasser südwestlich der Stadt bei einer Routineuntersuchung festgestellt wurden.
• Wir wurden bereits 2012 als radfahrerfreundlichste Gemeinde Niederösterreichs ausgezeichnet wurden. Und dennoch wollen wir noch mehr Radwege! Bis 2018 sind dafür nicht weniger als 1,4 Millionen Euro vorgesehen.
• Auf Anregung von Jugendlichen wird im kommenden Jahr der Skater-Platz erweitert. Im etablierten Jugendzentrum in der Wiener Straße wird weiterhin professionelle Jugendarbeit geleistet. Jene Persönlichkeit, die für diese vorbildlichen Initiativen für unsere Jungen und Jüngsten gesorgt hat, geht ja heuer leider nach 20 Jahren sehr großen Engagements in Politpension. Daher möchte heute hier danken, unserer Frau Vizebürgermeisterin Mag. Susanne Schimek.
• Der abschließende Punkt, den ich Ihnen vorstelle, ist meine Vision von einem „Haus der Miteinanders“, da mir die Förderung der Gemeinschaft besonders wichtig ist. Mir schwebt ein generationenübergreifender Ort der Begegnung und der Entschleunigung vor. Ein Ort für Vorträge, Informationsaustausch, Workshops oder andere gemeinsame Aktivitäten. Für die Umsetzung sind sowohl der Ort als auch die Finanzierung durch starke Partner noch zu finden. Ich bleibe auf jeden Fall an dieser Idee dran, als erster Schritt wird ein professionelles Konzept entworfen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass aus dieser Idee etwas Wunderbares entsteht, genauso wie es bei der preisgekrönten Aktion „Netzwerk Nachbar“ gelang.
Unser Ausblick, unsere Vorhaben sind ambitioniert und engagiert. Meine Begeisterung dafür sehr hoch! Das führt mich abschließend zu jenem Begriff der unser Leitbild „Trends setzen. Heimat bleiben“ erhöht: Der Begriff „Dynamik“.
Während man darunter in der Physik jenes Teilgebiet der Mechanik, das sich mit der Wirkung von Kräften befasst, versteht, ist Dynamik im Fachgebiet der Musik die Abstufung verschiedener Tonstärken, die Verhältnisse zwischen leisen und lauten Tönen zueinander. Im Fachgebiet der Versicherungen hingegen – und das wissen wir alle - bedeutet es die regelmäßige Erhöhung einer Versicherungsprämie. Lassen Sie mich dieses Sammelsurium übersetzen und für Tulln zusammenfassen: Nur, wer umsichtig mit anvertrauten Kräften umgeht, hört die Zwischentöne und darf auf vermehrtes Vertrauen setzen!
Daher ist für mich Dynamik nicht nur ein Begriff sondern auch ein Gut, dessen Bedeutung unmittelbar mit Ihnen als Bürgerinnen und Bürger gekoppelt ist. An dieser Stelle mein Danke an Sie!
Trends setzen. Heimat bleiben. Das ist unser gemeinsames Ziel für Tulln. Das ist unser Anspruch und Ansporn zugleich. Ja, wir haben uns viel vorgenommen. Ja, wir haben uns engagierte Ziele gesetzt. Daher betone ich: Arbeiten wir weiterhin zusammen, blieben wir sachlich, bleiben wir positiv, so wird uns vieles gelingen – davon bin ich überzeugt.


