Grundwasser: Entwicklung deutet auf Entspannung (Stand 22.4.2009)

In den rot gekennzeichneten Gebieten der Stadt könnte das Grundwasser auf weniger als 2 Meter unter dem Straßenniveau steigen.
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In der ersten Aprilwoche ist das Grundwasser um rund 35 Zentimenter gestiegen. Seitdem stagniert der Pegelstand bzw. geht mittlerweile sogar ganz leicht zurück (5.4.2009: 174,943 m.ü.A; 6.4.2009: 174,938 m.ü.A., 7.4.2009: 174,937 m.ü.A; 8.4.2009: 174,921 m.ü.A; 9.4.2009 und auch am 10.4.2009: 174,900; 13.4.: 174,85 m.u.A; 14.4.: 174,847; 18.4.: 174,81; 22.4.: 174,743 m.ü.A). Mittlerweile sprechen die Fachleute davon, dass die größte Gefahr vorüber ist.

Der Grundwasserstand der letzten 15 Jahre (bis zum 30.3.2009). Der historische Höchstwert von 175,64 müA vom Juni 1965 ist hier nicht eingezeichnet.

Langenlebarn (links) ist weit weniger betroffen als die nördlichen KGs (rechts), die mit Ausnahme eines kleines Stücks in Mollerdorf zur Gänze im Gefahrenbereich liegen.

Staasdorf (links) ist zur Gänze betroffen, Frauenhofen und Nitzing (rechts) größtenteils.

Die Situation ist im gesamten Bezirk sehr angspannt!
Informationen über finanzielle Unterstützung für grundwassergeschädigte Personen: bitte hier klicken.
Von den Geologen wird vom Abpumpen des Grundwassers dringend abgeraten, denn ein großräumiges Absinken des Grundwasserspiegels ist auf einer einzelnen Parzelle fast unmöglich. Wird es aber dennoch mit großen Pumpen betrieben, werden alle Feinanteile bei diesem Pumpvorgang aus dem Boden entnommen und nach Rückgang des Grundwassers entstehen an den Gebäuden irrreparable Schäden, die im schlimmsten Falle zum Abriss des Gebäudes führen.
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