Neu: Tulln bietet seinen Bürger:innen geschlossenes soziales Netzwerk

22. Mär. 2026

Kaffee ist ausgegangen? Die Katze ist entlaufen? Oder man braucht schnell einen Akkuschrauber – und vielleicht sogar eine Person, die ihn bedient? Die Menschen der unmittelbaren Nachbarschaft können helfen! Damit die Vernetzung leichter fällt, stellt die Stadtgemeinde ihren Bürgerinnen und Bürgern die kostenlose, sichere und vor allem praktische Nachbarschafts-App „Hoplr“ zur Verfügung.

Tulln pflegt das Gemeinsame

Die neue App soll die Vernetzung in Tullns Nachbarschaften im Sinne der Initiative „Stadt des Miteinanders“ fördern: Wir in Tulln pflegen das Miteinander – mehr als andere. Deshalb setzen wir jetzt mit einer neuen App die nächste Initiative, um die Stadt des Miteinanders weiter auszubauen.

Echte Nachbar:innen statt ewig scrollen

Hoplr ist ein lokales und sicheres soziales Netzwerk – und vor allem kein Facebook: Bei Hoplr geht es nicht darum, Likes zu sammeln oder stundenlang zu scrollen. Es ist ein digitaler Dorfplatz, auf dem Qualität und Nachbarschaftshilfe wichtiger sind als Quantität. Durchschnittlich gibt es in den Hoplr-Nachbarschaften drei bis zehn Beiträge pro Woche – darüber wird man mittels Push-Nachricht oder E-Mail informiert. Keine Werbung und keine Algorithmen steuern den Feed – sondern nur die Nachbarinnen und Nachbarn mit ihren Angeboten, Fragen und Ideen.

Freundlich, praktisch und sicher

Neben der hohen digitalen Sicherheit gemäß der europäischen Datenschutzverordnung ist auch der Umgangston in der App eine Besonderheit im Vergleich zu anderen Netzwerken – das zeigte sowohl der Test-Betrieb in einem Viertel Tullns als die Erfahrung in anderen Städten Europas, in denen die App bereits im Einsatz ist. Die User:innen sind mit ihren Klarnamen in der App registriert und auf Basis ihrer Wohnadresse ihrer Nachbarschaft zugeordnet – das sind wesentliche Faktoren für einen freundlichen Umgangston, den man auf anderen Plattformen zunehmend vermisst. Außerdem ist die App frei von Werbung und durch bezahlte Beiträge gesteuerte Algorithmen – denn sie wird von der Stadtgemeinde Tulln finanziert.

Sieben Viertel für Tulln

Die Stadtgemeinde Tulln ist auf insgesamt sieben Hoplr-Nachbarschaften aufgeteilt: Die Stadt ist in vier Viertel unterteilt, hinzu kommen Langenlebarn sowie nördlichen und die südlichen Katastralgemeinden als jeweils eigene Viertel. Die Einteilung ist teilweise recht groß gefasst – doch in der App können Chat-Gruppen für kleinere Einheiten wie Straßenzüge oder Wohnhäuser angelegt werden. Und: Man kann die Infos aus anderen Vierteln „abonnieren“ – das heißt man kann auch die Beiträge aus dem Wohnviertel der Eltern, Großeltern oder Freunde ansehen.

So kommen die Tullner Bürger:innen in das Netzwerk

Alle Haushalte der Stadtgemeinde Tulln erhalten Anfang April ein Schreiben mit einem individuellen Zugangscode. Alternativ können sie die App aber auch einfach im Apple App-Store oder Google Play-Store herunterladen und den Registrierungsschritten folgen – auch auf diesem Weg ist gewährleistet, dass man der eigenen Nachbarschaft zugeordnet wird.