Es geht sehr viel weiter bei uns ...
In meinem Beitrag vom 8. Juli gab ich auf dieser Seite einen umfangreichen Ausblick auf die Themen der letzten Gemeinderatssitzung vor der Sommerpause. Ich beschränke mich daher diesmal anhand der Schlagzeilen dieser Woche auf ein paar abschließende Anmerkungen.

Es ist toll, dass diese Lösung geglückt ist. Ich freue mich, dass sich mein Engagement - so wie jenes mehrerer Kollegen wie z.B. Bgm. Rudi Friewald und Präs. LAbg. Alfred Riedl - bezahlt gemacht hat. Wobei der entscheidende Durchbruch letztendlich durch ein Machtwort von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll sowie durch die Vorarbeiten von Landesrat Karl Wilfling gelungen ist. Die Rolle vom SPÖ-Abgeordneten Günter Kraft ist hingegen zwiespältig: Während er in der Gemeinderatssitzung vergangene Woche noch davon sprach, dass die Stopps der ÖBB am neuen Bahnhof keinen Sinn machen (hier zum Nachhören im Audioprotokoll, im letzten Drittel des Tagesordnungspunktes 44) ist nun in einer SP-Aussendung zu lesen, dass "sozialdemokratische Bemühungen zum Erfolg für die Pendlerinnen und Pendler geführt haben." Wie auch immer, Hauptsache die Züge bleiben nun am neuen Bahnhof stehen. Tulln erhält somit eine hochwertige Fernverkehrsanbindung! Die ohnehin bereits sehr gute Nahverkehrslösung nach Wien wird weiter optimiert und jene nach St. Pölten wird endlich besser.

Das Ungeschick der einen ist das Glück der Tüchtigen. Die unzähligen Arbeitsstunden, die zur Vorbereitung dieses Beschlusses notwendig waren, waren nicht umsonst. Die Ausgliederung der Immobilien ist gelungen. Das stärkt den finanziellen Spielraum für zukünftige Investitionen und damit für die Weiterentwicklung unserer Stadtgemeinde. Und nochmals: Für bestehende Mieter gibt es keine Veränderung der Verträge und für Menschen mit geringem Einkommen wird es ausreichende Mietzuschüsse von der Gemeinde geben (Details werden im Sozialaussschuss demnächst beraten).

Ein lang gehegter Wunsch vieler Mitbürgerinnen und Mitbürger, ein Familienbad, wird Wirklichkeit. FPÖ und Grüne waren dagegen, weil wir uns diese Investition angeblich nicht leisten können. Irrtum: Wir haben unser Budget in Ordnung gebracht! Wir können uns die Steigerung der Lebensqualität in der Stadtgmeinde wieder leisten. Leider wurde uns bei der dafür notwendigen Syntegration von der Opposition viele Steine in den Weg gelegt, allen voran von der SPÖ.

Nach Status Quo war auch der Watzmann ein großer Erfolg. Ich bin mit der Arbeit des Donaubühnen-Managements E & A sehr zufrieden. Daher wurde im Gemeinderat nicht nur die Verlängerung des Donaubühnenvertrages grundsätzlich beschlossen, sondern auch die Betreuung der neuen Bühne im Stadtsaal, durch die Tulln das ganze Jahr über Bühnenstadt sein wird.

Im Zuge der Syntegration wurde das Motto "Wir alle sind Tulln" formuliert. Immer mehr Menschen folgen diesem Slogan und leisten ihren aktiven Beitrag zur Gestaltung des Lebens in unserer Stadtgemeinde. Ich freue mich sehr darüber. Ebenso entwickelt sich das vom Land NÖ prämierte Vorzeigeprojekt "Netzwerk Nachbar" weiterhin sehr gut.

Ich bin mit den Anrainern im Gespräch und möchte daher hier nicht öffentlich ins Detail gehen. Stattdessen will ich mit folgendem Bild zeigen, wie das neue Komponistenviertel bereits gestaltet ist bzw. weiterhin wird (rechts der gelben Linie erfolgt die weitere Verbauung). Ich bin davon überzeugt, dass mehr als ein Hektar (!) Grünfläche mitten in diesem städtischen Siedlungsgebiet dafür sorgen werden, dass die Wohnqualität sehr hoch ist. Deshalb stehe ich zu meiner (ganz und gar nicht von allen Anrainern kritisierten) Entscheidung, die Planung in der dargestellten Form umzusetzen.




