Burnout

02. Sep. 2007

Burnout kann beinahe alle Menschen in den verschiedenen Berufen (von Hausfrau bis zum Manager bzw. Managerin) treffen, meistens wenn in unsererLeistungsgesellschaft - die Identität über Leistung definiert - die Anerkennung für Einsatz ausbleiben.

Das Burnout-Syndrom kann verhängnisvolle Konsequenzen für den Betroffenen und sein Umfeld haben - für die berufliche Position, für Partnerschaft, Familie und Freundeskreis und nicht zuletzt für die Gesundheit. 

In den letzten Jahren haben wir zwei Vorträge zu diesem ernsten Thema veranstaltet. Vor zwei Jahren referierte äußerst kompetent Frau Mag. Dr. Ingeborg Pucher-Matzner, klinische Psychologin und Psychotherapeutin,  in der Sporthauptschule.

Im Oktober 2007 hielt Frau Prof. Anneliese Hasenöhrl hielt einen pointierten Vortrag über Burnout. Die Zuhörer waren begeistert. Ihre abschließender Tipp: „Kultivieren Sie Ihre Beziehungen, Ihre Berührungen und Ihren Humor!

Im Folgenden finden Sie ein Excel-Dokument mit einem seriösen Test durch den Sie persönlich feststellen können wie anfällig Sie für Burnout sind bzw. in welchem Stadium von Burnout Sie sich befinden: Burnout-Fragebogen

Abschließend die Stadien des so genannten Burnout-Zykluses:

1.                  Der Zwang sich zu beweisen

2.                  Verstärkter Einsatz

3.                  Subtile Vernachlässigung eigener Bedürfnisse

4.                  Verdrängung von Konflikten und Bedürfnissen

5.                  Umdeutung von Werten

6.                  Verstärkte Verleugnung der aufgetretenen Probleme

7.                  Rückzug

8.                  Beobachtbare Verhaltensänderungen

9.                  Depersonalisation / Verlust des Gefühls für die eigene Persönlichkeit

10.              Innere Leere

11.              Depression

12.              Völlige Burnouterschöpfung