Tullner Hauptplatz zwei Mal mit „Walk-space-Award“ ausgezeichnet
Der Österreichische Verein für FußgängerInnen vergibt jedes Jahr den Walk-space-Award für herausragende Lösungen für Fußgänger im Verkehr. Beim österreichweiten Wettbewerb wurden insgesamt 99 Projekte zum Thema „zu Fuß gehen“ eingereicht. In der Kategorie Platzgestaltung überzeugte der neu gestaltete Tullner Hauptplatz die Jury und wurde bereits im Dezember 2010 mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Im April war Tulln nun der Austragungsort für die niederösterreichische „Walk-Space“-Verleihung und durfte sich ein zweites Mal über die Auszeichnung „Beste Platzgestaltung“ freuen. Der Hauptplatz gilt damit als qualitätsvolles Musterbeispiel für fußgängergerechte Planung.
„In neuen Verkehrsplanungen setzen wir seit Jahren auf ein harmonisches, sicheres Miteinander aller Verkehrsteilnehmer, so auch ganz besonders beim neu gestalteten Hauptplatz. Es freut mich, dass dies so erfolgreich gelungen ist und wir mit der zweimaligen Auszeichnung beim Walk-space-Award darin bestätigt wurden“, so Vizebürgermeister und Planungsstadtrat Harald Schinnerl über die Auszeichnung.
Das Konzept „Hauptplatz NEU“
Das Ziel, mit dem neu gestalteten Hauptplatz einen öffentlichen Raum zu schaffen, der den Bedürfnissen aller Generationen und aller Verkehrsteilnehmer entspricht, ist definitiv erreicht worden. Der Hauptplatz ist zum beliebten und belebten Wohnzimmer geworden, das sowohl für Bürger als auch für Gäste attraktive Freizeitmöglichkeiten bietet. Bei der Umgestaltung zum verkehrsberuhigten Stadtkernzentrum wurde auf Barrierefreiheit, Reduktion des Durchfahrtsverkehrs und Überlassung eines Großteils der Fläche an Radfahrer und Fußgänger geachtet. Dies wurde in Anlehnung an das Konzept „Shared Space“ erreicht, das auf einer freiwilligen Verhaltensänderung und der gegenseitigen Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer basiert. Durch die durchdachte Verkehrsraumgestaltung wird am neu gestalteten Tullner Hauptplatz ein der Situation angepasstes und für alle Personen sicheres Verhalten gefördert.




